Lottogewinne und andere Umstände

Geschrieben von am Mittwoch, 22. September 2010

Meine Freundin rief mich auf Arbeit an, und ich dachte schon, es wäre etwas Schlimmes passiert: sie ist im Moment schwanger, und sie schont sich aber auch nicht. Sie teilte mir am Telefon mit, dass ein junger Mann hier wäre, der mich zu sprechen wünscht, und mit mir einen Termin machen wolle. Da ich aber nur 2 Straßen weiter arbeite, bat ich meinen Chef, dass ich mir den Rest des Tages frei nehmen könne. Der junge Mann war von meiner Lottogesellschaft, und wie sich herausstellte, hatte ich eine nicht gerade kleine Menge Geld gewonnen.
Nachdem wir uns einige Wohnungen und Häuser angeschaut hatten, entschieden wir uns für ein Haus, in dem wir in Zukunft zusammen Wohnen wollten. Nun mussten wir uns neu einrichten, denn unsere Möbel waren zum Großteil nur zusammengewürfelt. Ich schaute mich nach einem Innenarchitekten um, der auch gleich das komplette Haus, und wir legten die Prioritäten erst einmal auf das Kinderzimmer, und dann auf das Wohnzimmer. Im Wohnzimmer wollten wir ein schlichtes, zeitloses Wohndesign haben, während das Kinderzimmer kindergerecht und freundlich wirken sollte. Die Möbel sollten allerdings auch nicht zu teuer sein, denn wir schauten, trotz der perfekten Finanzlage, doch immer noch aufs Geld, denn den Rest wollten wir anlegen.
Das Wohnzimmer ist nun mit hellen Farben gestrichen, die Möbel in Pastelltönen. Das Kinderzimmer ist wunderschön bunt, auch in Pastelltönen, und an den Wänden findet man verschiedenste Figuren aus den verschiedensten Filmen wieder. Hier hat der Innenausstatter beim Einrichten wirklich ware Wunder vollbracht.
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Vom Pizzadienst zur Zeitungsdruckerei

Geschrieben von am Mittwoch, 22. September 2010

Im Jahre 2009 beendete ich meine Lehre und bekam keinen Arbeitsplatz. Ich hielt mich mit dem Ausfahren von Pizza über Wasser aber ewig konnte ich das auch nicht machen, da die Bezahlung miserabel war. Über die Arbeitsagentur entdeckte ich eine Stelle bei einer Personalvermittlung in Berlin. Hierbei handelte es sich um den Verkauf von Waren auf dem Weihnachtsmarkt. Ich bewarb mich zwar auf die Stelle, jedoch entschied sich die Personalvermittlung in Berlin für eine andere Bewerberin. Ich fuhr noch 2 weitere Monate Pizza aus um finanziell ein wenig unabhängig zu sein. An einem Mittwoch am Mittag bekam ich von der Personalvermittlung in Berlin einen Anruf, dass ich bitte sofort zu einem Bewerbungsgespräch vorbei kommen solle. Ich packte meine Bewerbungsunterlagen zusammen und bat meine Arbeitgeberin des Pizzalieferdienstes darum, dass ich später mit der Arbeit beginnen dürfte. Dies gewährte Sie mir auch und ich konnte zum Bewerbungsgespräch gehen. Der Eindruck bei der Ankunft in der Personalvermittlung war positiv. Ich würde sehr freundlich begrüßt und bekam alles zum Ausfüllen der Unterlagen gestellt. Zudem bekam ich noch ein Getränk angeboten, was ich auch sehr gerne an nahm. Ich füllte also alle nötigen Unterlagen der Personalvermittlung aus und wurde dann ins Büro der Arbeitsvermittlerin gebeten. Auch war sie eine sehr nette Persönlichkeit und so führten wir das Bewerbungsgespräch. Ich sollte morgen gleich zur Frühschicht in einer Zeitungsdruckerei in den Einsatz gehen. Ich unterschrieb den Arbeitsvertrag, verabschiedete mich und führ dann bis um 1 Uhr früh die letzte Schicht Pizza aus in dem Wissen, dass es am nächsten Tag um 4:30 Uhr morgens aus dem Bett geht. Die erste Schicht in der Zeitungsdruckerei war sehr angenehm und ich bin bis jetzt auch dort eingesetzt.
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