Vom Pizzadienst zur Zeitungsdruckerei
Geschrieben von am Mittwoch, 22. September 2010
Im Jahre 2009 beendete ich meine Lehre und bekam keinen Arbeitsplatz. Ich hielt mich mit dem Ausfahren von Pizza über Wasser aber ewig konnte ich das auch nicht machen, da die Bezahlung miserabel war. Über die Arbeitsagentur entdeckte ich eine Stelle bei einer Personalvermittlung in Berlin. Hierbei handelte es sich um den Verkauf von Waren auf dem Weihnachtsmarkt. Ich bewarb mich zwar auf die Stelle, jedoch entschied sich die Personalvermittlung in Berlin für eine andere Bewerberin. Ich fuhr noch 2 weitere Monate Pizza aus um finanziell ein wenig unabhängig zu sein. An einem Mittwoch am Mittag bekam ich von der Personalvermittlung in Berlin einen Anruf, dass ich bitte sofort zu einem Bewerbungsgespräch vorbei kommen solle. Ich packte meine Bewerbungsunterlagen zusammen und bat meine Arbeitgeberin des Pizzalieferdienstes darum, dass ich später mit der Arbeit beginnen dürfte. Dies gewährte Sie mir auch und ich konnte zum Bewerbungsgespräch gehen. Der Eindruck bei der Ankunft in der Personalvermittlung war positiv. Ich würde sehr freundlich begrüßt und bekam alles zum Ausfüllen der Unterlagen gestellt. Zudem bekam ich noch ein Getränk angeboten, was ich auch sehr gerne an nahm. Ich füllte also alle nötigen Unterlagen der Personalvermittlung aus und wurde dann ins Büro der Arbeitsvermittlerin gebeten. Auch war sie eine sehr nette Persönlichkeit und so führten wir das Bewerbungsgespräch. Ich sollte morgen gleich zur Frühschicht in einer Zeitungsdruckerei in den Einsatz gehen. Ich unterschrieb den Arbeitsvertrag, verabschiedete mich und führ dann bis um 1 Uhr früh die letzte Schicht Pizza aus in dem Wissen, dass es am nächsten Tag um 4:30 Uhr morgens aus dem Bett geht. Die erste Schicht in der Zeitungsdruckerei war sehr angenehm und ich bin bis jetzt auch dort eingesetzt.