Glaukom - nicht nur im Alter

Geschrieben von Clown am Freitag, 13. Januar 2012

In Deutschland ist das Glaukom eine der Hauptursachen für eine Erblindung. Dabei haben die Betroffenen die ersten Anzeichen nicht erkannt und sind nicht rechtzeitig zum Arzt gegangen. Dabei gibt es gegen diese Augenerkrankung keine Heilung, doch mit der Hilfe von Augentropfen kann Blindheit vorgebeugt werden. Wie ich leider am eigenen Leib erfahren musste, ist diese Augenkrankheit keine Sache, die nur bei alten Menschen auftritt. Ich befinde mich im guten mittleren Alter. Dabei kann der Verlust der Sehkraft bei mir noch vermieden werden, weil das Leiden früh genug behandelt wurde. Was aber ist das Glaukom nun? Darüber habe ich mich selbst erst einmal informieren müssen. Doch nun weiß ich, dass es sich um eine Krankheit des Sehnervs handelt. Und der Sehnerv überträgt die Bilder, welche ich normalweise sehe, zum Gehirn. Erkannt habe ich, dass etwas nicht stimmt, am erhöhten Augeninnendruck. Dieser beträgt normalerweise 11-21 mmHg. Meiner war deutlich erhöht, als dieser gemessen wurde durch den Arzt. Und je höher der Augendruck, desto größer ist auch die Gefahr, dass der Sehnerv geschädigt wird.

Nun habe ich mir erst einmal eine Leuchtlupe besorgt, weil ich auch noch spät am Abend unterwegs bin. Die ersten Gesichtsfelddefekte habe ich bereits bemerkt. Viele andere Betroffene bemerken diese Gesichtsfeldeinschränkungen nicht. Dann aber ist der Sehnerv schon stark geschädigt.

Blindheit muss nicht sein
Und wenn der ganze Nerv zerstört ist, dann ist Blindheit die Folge. Ich selbst leide an einem chronischen Offenwinkelglaukom. Hierbei handelt es sich um die häufigste Art Glaukom und ist eben eine Alterserscheinung. Ich muss mir eben so langsam eingestehen, dass ich nicht mehr im guten mittleren Alter bin, sondern schon im fortgeschrittenen Alter, weil schließlich auch schon mehrfache Oma.
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So wurde meine Mutter Rentnerin

Geschrieben von am Dienstag, 21. Dezember 2010

Letztes Jahr hatte meine Mutter es endlich geschafft. Sie konnte der Arbeitswelt lebe wohl sagen und ist seit dem Rentnerin. Die letzten Jahre waren doch ziemlich anstrengend für sie und dass, obwohl sie zum Glück nicht zu der Generation gehört, welche noch bis 67 Jahre zu arbeiten hat. Zu dieser Generation gehöre ich nämlich. Schon aus jetziger Sicht kann ich mir das irgendwie überhaupt nicht richtig vorstellen. Besonders an den Tagen, an denen ich gesundheitlich angeschlagen bin oder eben einfach mal überhaupt keine Lust habe. Solche Tage hat aber jeder. Trotzdem finde ich es großen Mist bis 67 arbeiten zu müssen. Umso mehr hatte ich es meiner Mutter gegönnt, dass sie endlich für immer Feierabend hatte. Ihre Kolleginnen und Kollegen hatten ihr auch einen gebührenden Abschied gegeben. Meine Mutter hatte allen noch mal ein tolles Frühstück ausgegeben gehabt. Sie selbst bekam einen tollen Präsentkorb, einen riesigen Blumenstrauß und viele Bilder, welche in einem Bilderrahmen rahmenlos eingefasst waren. Unter den Bildern, die im Bilderrahmen rahmenlos untergebracht waren, hatten alle ihre Kollegen noch unterschrieben und es gab einen Text dazu, in dem meiner Mutter alles Gute gewünscht wurde. An ihrem letztem Arbeitstag brauchte meine Mutter auch nichts mehr auf ihrer ehemaligen Arbeit zu machen. Gleich nach dem Frühstück konnte sie am Vormittag ihre berufliche Karriere beenden und nach Hause gehen. Hier hatten wir schon auf sie gewartet. Zusammen mit meinem Vater, meinem Bruder und mir konnte meine Mutter hier weiter feiern. Rentner wird man eben nur einmal im Leben und wir wollten uns alle mit meiner Mutter freuen. Darum hatten wir uns alle an diesem unvergesslichem Tag für meine Mutter frei genommen.
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